Hühnerkraftsuppe

Nach Belieben können Zutaten weggelassen oder die Bouillon durch weitere Gemüse und Gewürze angereichert werden.

Die Mengenangaben sollen nur einen Anhaltspunkt über die ungefähren Mengen geben;
effektive Mengen dem eigenen Bedürfnis, Geschmack und dem Angebot anpassen.

W

5 l Wasser

1 Stück Wakame (Meeresalgen)

 

aufsetzen

 

 

 

H

1 EL Zitronensaft

1 Glas Weisswein

 

 

 

 

F

1 Stück Zitronenschale (ca. 2-Fr.-Stück gross)

6 Wacholderbeeren

½ -1 TL Bockshornkleesamen

 

 

 

 

E 1 kg Gemüse: Karotten, Sellerie, Wirz, Fenchel, Stangensellerie

 

 

 

 M

 und Zwiebeln, Lauchstengel in Stücken

5 Lorbeerblätter, 5 Nelken

ein Stück frischer Ingwer

je 1 TL Pfeffer-, Koriander- und Senfkörner

 

W

unraffiniertes Salz

alles miteinander kochen

 

 

 

H

Petersilienstengel

1 Suppenhuhn, gewaschen und überbrüht*

 

 

 

 

F

Rosmarin, Thymian, Salbei

 

 

 

 

E

Estragon

wenig Vollrohzucker

 

 
*Huhn in für 1 Min. in siedendes Wasser tauchen

Wenn sich am Anfang der Kochzeit ein Schaum bildet, diesen abschöpfen.

Die ganze Brühe 6-24 Stunden leise köcheln lassen (je länger die Kochzeit, um so qi-reicher wird die Bouillon).

Wenn das Fleisch anderweitig verwendet werden soll, das Huhn nach 1-2 Stunden aus der Brühe heben; die Knochen des Huhnes zurück in den Sud geben.
Das Fleisch kann als Frikassee zubereitet oder mit gekochten Karotten, Reis, Kapern und Kräutern als Salat mit zur Arbeit genommen werden.

Nach Ende der Kochzeit die Bouillon durch ein feines Sieb giessen die festen Zutaten wegwerfen und die Brühe entfetten.

Die Bouillon heiss in Schraubgläser oder Saftflaschen randvoll abfüllen.

Die Kraftbrühe ist im Kühlschrank sechs bis vierzehn (je nach Kühlschranktemperatur) Tage haltbar.

Für eine Dauerkonserve die Gläser 40 Min. bei 100°C sterilisieren.

 

Kichererbsen-Kartoffeltätschli

 

 

 

½ Tasse (= 100 g) Kichererbsen

 

1 Lorbeerblatt

evtl. kleines Stück Wakame

8 Stunden einweichen,

 

 

Erbsen abspülen und ca. 20 Min. weich kochen;

Lorbeerblatt entfernen und zusam-men mit etwas Kochwasser mixen

 

 

 

 

500 g Kartoffeln

mit der Schale weich kochen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EMW

1 EL gutes Raps- od. Olivenöl

Erbsen, Kartoffeln und Öl mixen oder gut verstampfen

 

 

 

E

1 Ei, roh

 

 

 

 

MWHF

Pfeffer, Salz

Peterli

1 Spritzer Zitronensaft

Basilikum und/oder
   Rosmarin, gehackt

 

 

 
 

Masse würzen

 

 

 

F

evtl. 2TL-2EL Mohn, zerstossen

zur Masse geben

 

 

 

 

Bratbutter

erwärmen, löffelweise Masse ins heisse Fett geben und hellbraune Tätschli braten.

 

 

 

 

 

 

Servieren:

-Als Frühstück

-Mit viel Gemüse und Salat als Mittagessen.

-Mit einem Kompott als nahrhaftes Nachtessen

 


 

Hirse

200 g Hirse mit heissem Wasser zwei bis dreimal waschen.

Die Hirse in eine Pfanne geben und soviel Wasser zufügen, bis die Hirse 2 cm mit Wasser bedeckt ist; zum Kochen bringen.

Wenn die Hirse richtig kocht, die Elektroplatte ausschalten, nach 1-2 Min. die Pfanne mit dem Deckel verschliessen und ca. 20 Min. ausquellen lassen.

Das Gericht darf nicht gerührt werden. Erst nach Ende der Garzeit die Hirse mit einer Gabel etwas auflockern.

Man kann auch etwas Butter, Koriander und Salz beifügen.

Vorgekochte Hirse ist ideal geeignet für die Zubereitung eines warmen Frühstücks:

Süss: Hirse in etwas Kompott erwärmen und mit Nüssen bestreuen

Pikant: Hirse in etwas Butter braten, dazu ein Ei oder eine halbe Avocado

Besonders schnell: Kraftbrühe erwärmen und die Hirse als Einlage verwenden

oder für die Zubereitung eines Folgegerichtes wie z.B. eine :

 

Goldhirserösti

E

1-2 EL Öl

in einer nicht klebenden Bratpfanne bei mittlerer Hitze erwärmen

 

 

 

 

150 g Rüebli, an der
    Röstiraffel gerieben und

 

 

 

 

M

1 kleine Zwiebel, gehackt

dünsten

 

 

 

W

unraffiniertes Salz

 

 

 

 

H

Peterli, gehackt

 

 

 

 

F

Thymian, Basilikum, Bohnenkraut,
   Oregano od. Rosmarin nach
   Belieben

 

würzen

 

 

 

E

gekochte Hirse

beifügen und unter Rühren leicht braten

 

 

 

 

evtl. nochmals wenig Öl

die Hirse zu einem Kuchen formen; bei schwacher Hitze braten.

Die Rösti auf eine vorgewärmte Platte stürzen.

 

Servieren:
-
morgens mit einem Ei oder
-mittags als Beilage mit etwas Eiweiss Gemüse und Salat -oder abends mit einem Kompott

 


 

Gelberbsensuppe

W

100 g Gelberbsen

über Nacht einweichen, Einweichwasser abschütten, Erbsen spülen und mit soviel frischem Wasser in den Topf geben, dass sie gut bedeckt sind

 

 

 

H

wenn vorhanden Petersilienstengel

 

 

 

 

F

2 Wachholderbeeren
4 Salbeiblätter

 

 

 

 

E

1 Prise Vollrohzucker

 

 

 

 

M

2 Lorbeerblätter

beifügen, Erbsen während 1 Std. weich köcheln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E

Butter oder Öl

 

 

 

 

E/M

ca. 400 g Saisongemüse:

Rüebli, Fenchel, Wirz, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Broccoli, Blumenkohl, Kefen, Bohnen, Spargeln, Kartoffeln, Kohlrabi,...)

 

 

fein würfeln und im Fett dünsten; zu den Erbsen geben und köcheln, bis das Gemüse gar ist. Würzen mit:

 

 

 

M

Pfeffer aus der Mühle

 

 

 

 

W

unraffiniertem Salz

1 EL Sojasosse

 

 

 

 

H

viel Petersilie, fein gehackt oder 1 Spritzer Zitronensaft

 

 

 

 

F

Salbei fein gehackt

 

Varianten:
-
Das Gericht mit Grünerbsen zubereiten.
- Das Gericht mit geschälten Erbsen zubereiten; dann entfällt das Einweichen und die Kochzeit beträgt nur ca. 30 Minuten.

                                                                                             


 

Hexentaler 

 
ein Guetzli nicht nur für Weihnachten
 

H

500 g Dinkelmehl

 

 

 

 

F

1 Msp. Bockshornkleesamenpulver

 

 

 

 

E

200 g gemahlene Mandeln

200 g Butterflöckli

 

alles zusammen verreiben

 

 

 

 

2 Handvoll Dörrfrüchte*, gehackt

250 g Vollrohzucker

20 g Zimtpulver (3 TL)

 

 

 

 

M

20 g Muskatpulver (3TL). für Kinder eher
   Macis (=Muskatblüte

5 g Nelkenpulver (1TL)

 

 

 

 

W

¼ TL unraffiniertes Meersalz

dazumengen

 

 

 

H

½ Orange oder Zitrone, Saft

 

 

 

 

F

etwas Orangen- oder Zitronenschale,
   gerieben

 

 

 

 

E

2 Eier

Saft, Schale und Eier verquirlen und mit der Mehl-Nuss-Butter-Masse zu einem festen Teig verarbeiten; wenn nötig noch wenig Wasser oder Mehl beimischen.

Rollen formen, 2-3 Stunden kalt stellen und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

7 mm dicke Taler schneiden;

bei 200°C in unterer Ofenhälfte ca. 12 Min. backen.

* Sehr schön sehen Cranberries aus.

Nach Hildegard von Bingen:               

Von der Muskatnuss:

‚Die Muskatnuss birgt grosse Wärme und hat eine gute Mischung an Kräften.

Wenn ein Mensch die Muskatnuss isst,

öffnet sich sein Herz, reinigt seinen Sinn und bringt ihm einen guten Verstand.

Nimm Muskatnuss, die gleiche Menge Zimt und etwas Nelke und pulverisiere das Ganze.

Dann mach mit diesem Pulver, Mehl, Zucker, Eier, Butter und Wasser Kekse.

Isst du diese oft, dämpft es die Bitterkeit deines Herzens und deines Sinnes.

Es öffnet dein Herz und deine stumpfen Sinne.

Es mindert alle schädlichen Säfte in dir, verleiht deinem Blut einen guten Saft und macht dich stark.’